Arenlai
Arenlai Pan (Fantasyroman)
Klappentext:
Von ihrem gewalttätigen Vater aus dem Haus geworfen, schließt Pan sich dem fahrenden Volk an. Kurz darauf verschwinden zwei Frauen aus der Gruppe. Auch in der nahegelegenen Stadt werden Frauen und Kinder entführt. Die Spielmannstruppe gerät in Verdacht und muss fliehen.
Von nun an überstürzen sich die Ereignisse.
Alben, eigentlich unsterbliche Wesen, werden tot aufgefunden und Frauen mit schwarz verfärbten Augen greifen die Dörfer an.
Die Schutzgeister Arenlais bitten die Menschen um Hilfe und Pan macht sich mit ihren neuen Freunden auf den Weg, die Ursache des Übels zu ergründen.
Content Note, Inhaltswarnung:
Arenlai ist eine Welt voller Licht,
unterschätzen darfst du sie nicht.
Auch Dunkelheit lebt in ihr,
Traurigkeit erkennen wir.
Willst du die Finsternis nicht sehen,
musst du andre Wege gehen.
Ist es dir zu schwer, schlag die Seiten zu,
das Wichtigste im Leben bist du.
Eine Inhaltswarnung kommt zum Schluss,
für die Person, die sie lesen muss.
Inhaltswarnung
Entführung
Gewalt
Sexualisierte Gewalt
Gefangenschaft
Verführung
Selbstverletzung
Mord
Drogenkonsum
Tod
Eifersucht
Hass
Release 1.12.2022
Erschienen bei: BoD
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 308
Preise:
Taschenbuch 12.99 Euro
E-Book 4,99 Euro
Buch-ISBN: 9783756862696
E-Book-ISBN: 9783756807413
Arenlai Wörterbuch Sirnie (Fantasy Worldbuilding)
Für alle, die gerne tiefer in die Welten das Worldbuilding Arenlais eindringen wollen. Lernt Sirnie, die alte Sprache der ersten Bewohner kennen und seht, woher mancher Name vielleicht kommen könnte.
Release 1.12.2022
Erschienen bei: BoD
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 88
Preise:
Taschenbuch 5.99 Euro
E-Book 2,99 Euro
Buch-ISBN: 9783756862740
E-Book-ISBN: 9783756807420
Arenlai Pan (Fantasyroman)
Klappentext:
Die weiße Königin überzieht Arenlai mit todbringender Kälte, um so ihre Herrschaft auszuweiten. Pan soll sich dem entgegenstellen. Doch die Unsterblichkeit ängstigt sie und ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten sind schwer zu kontrollieren. Immer wieder ergreift tiefe Traurigkeit Pan und sie findet sich in der neuen Rolle nicht zurecht. Wird sie den Umgang mit ihrer ungewohnten Gestalt erlernen? Kann sie der gefährlichen Monarchin Gards etwas entgegensetzen? Oder wird am Ende ganz Arenlai im Eis versinken?
Content Note, Inhaltswarnung:
Pans Reise führt in die Dunkelheit,
nicht jeder Lesende ist dazu bereit.
Eine Inhaltswarnung findest du zum Schluss,
weil jede Person selbst entscheiden muss,
was ihr gut tut und was nicht gefällt,
was sie von Arenlais Themen hält.
Pass auf dich auf, geh nicht zu weit,
mach dich für die Reise bereit.
Inhaltswarnung
Entführung
Gewalt
Sexualisierte Gewalt
Missbrauch
Gefangenschaft
Verführung
Selbstverletzung
Mord
Drogenkonsum
Tod
Eifersucht
Hass
Psychische Erkrankung
Depression
Release 1.2.2025
Erschienen bei: BoD
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 384
Preise:
Taschenbuch 15.99 Euro
E-Book 4,99 Euro
Buch-ISBN: 978-3-7583-4014-7
E-Book-ISBN: 9783769346466
Arenlai Teil 3 erscheint am 20.10.2025
Klappentext:
Die unsterbliche Pan ist in tiefer Apathie versunken. In diesem Zustand lässt sie unkontrolliert Wesen entstehen, die Arenlai überrennen. Ihre Ziehtochter Siva möchte Pan zurück in die Wirklichkeit holen. Die Wege, die sie hierzu wählt, sind allerdings ein Dorn im Auge ihres Stiefbruders. Wird Siva zu Pan durchdringen? Oder wird Arenlai in der Flut der finsteren Wesen ertrinken, die Pans Geist entspringen?
Content Note, Inhaltswarnung:
Finsternis erfasst Pans Geist,
bedenke das, wenn du mit ihr reist.
Willst du die inneren Dämonen nicht sehen,
kannst du nicht nach Arenlai gehen.
Schönheit und Grauen liegen nah zusammen,
nichts von beiden kannst du bannen.
Lässt dir das Grauen keine Ruh,
schlag die dunklen Seiten zu.
Inhaltswarnung:
Depression
Dunkelheit
Psychische Krankheiten
Einsamkeit
Gefangenschaft
Tod
Hass
Angst
Verbitterung
Unerfüllte Liebe
Schmerz
Gewalt
Schuld
Release: 20.10.2025
Erscheint bei: BoD
Seitenzahl: 388
Preise:
Taschenbuch 15,99 Euro
E-Book 4,99
Buch- ISBN: 9783695198757
E-Book-ISBN: 9783695175468
Arenlai Pan
Leseprobe
Pan sah die Faust kommen, doch es war zu spät. Sie konnte nicht ausweichen. Ein leises Krachen war zu hören, dann raubte der Schmerz ihr jeden vernünftigen Gedanken. Das Rauschen ihres Blutes und das überlaute Klopfen ihres Herzens drängten die Stimme ihres Vaters in den Hintergrund.
„Verschwinde endlich. Raus hier! Ich schlag dich tot, wenn du nicht verschwindest!“
Pan sah vor Schmerz kaum etwas. Schwankend tastete sie sich an der Wand entlang. Ihre Nase schwoll an. Sie taumelte zur Tür und ergriff, was auf einer Truhe neben dem Ausgang lag. Es war ein schwarzer Mantel aus Wolle und ein großes Tuch. Unter dem Stoff spürte sie kaltes Metall.
„Verschwinde jetzt. Raus aus meinem Haus! Ich wollte dich hier noch nie haben, du nichtsnutziges Aas.“ Er packte sie an der Schulter.
Pan zog einen kleinen Dolch aus den Falten des Tuches und hielt ihn ihrem Angreifer vors Gesicht. Der lachte lauthals. Nur raus hier dachte Pan und schlich rückwärts zur Tür. Mit gefletschten Zähnen pirschte ihr Vater hinterher. Er sah aus wie ein Raubtier. Langsam bewegte sie sich, ohne ihren Peiniger dabei aus den Augen zu lassen. Sie stieß die Tür auf und sprang über die Schwelle.
Arenlai Unsterblich
Leseprobe
Über der weißen Stadt erhob sich der Sturm. Eklantas sah ihn aus der Ferne und spürte die Kälte, die von ihm ausging. Schon brachen die ersten Flüchtigen durch das Stadttor. Der Nachtalb zog sich zurück in die Schatten. Die nahe Stadt war hell erleuchtet und das Licht schmerzte ihn. Hier zwischen den Bäumen war er mit seiner schwarzen Haut kaum sichtbar. Nur seine gelben Augen leuchteten aus der Dunkelheit. Sein langer Schwanz, den Nachtalben auch verwendeten, wenn sie sich in den Wäldern von Baum zu Baum bewegten, blieb bewegungslos. Er wollte nicht gesehen werden.
Es schien, als würde der Sturm die Menschen verfolgen. Kaum hatte er sie erreicht, schrien die ersten gepeinigt auf. Ihre Augen weiteten sich in Todesangst und sie liefen, von Panik getrieben, hinaus in die Schneeebenen vor der großen Stadt Gard. Der Sturm schien nicht mehr nur aus kalter Luft zu bestehen. Eiskristalle bildeten sich in ihm, die wie Dolche auf die Fliehenden einprasselten. Schon fielen die Ersten getroffen zu Boden. Blutstropfen färbten den Schnee und ließen ihn aussehen, als verteilten sich die Beeren der Blutrebe darauf. Als hätte der Sturm einen Gebieter, bewegte er sich im Kreis um die Menschenmenge und kesselte sie ein. Die mit Eis angereicherte Luft sperrte die Menschen ein. Eklantas sah sie nur noch schemenhaft. Wie eine riesige bewegte Mauer aus Schneekristallen umschloss der unnatürliche Sturm die Gardener. Das Tosen des seltsamen Wetterphänomens erstickte die Schreie der Eingesperrten. Nun manifestierte sich vor dem Stadttor eine Gestalt. Zuerst war nur heller Nebel zu erkennen. Aus ihm heraus bildete sich der Körper einer Frau.
Arenlais Kinder
Leseprobe
Hunderte Raben kreisten über den silbernen Wipfeln des Waldes. Dunkler Nebel kam mit ihnen und Siva wusste sofort, wer sich ihr näherte. Traurigkeit füllte ihr Herz, als die Schattenalben sich um sie versammelten. Sie waren seltsame Wesen in dunkler Kleidung, die immer von Nebel umgeben waren und auf ihm zu schweben schienen. Pan kam nie allein. Ihre Alben begleiteten sie auf Schritt und Tritt. Siva hätte sich am liebsten zurückgezogen. Doch vor Pan vermochte man nicht zu fliehen. Die Unsterbliche musste sich nur in Nebel auflösen und schon konnte sie an jedem Ort Arenlais sein. Wie oft hatte Siva sich gewünscht, diese Besonderheit ebenfalls zu haben. Doch alles, was sie von ihrer echten Mutter geerbt hatte, war ein langes Leben und die Fähigkeit in die Gedanken anderer einzudringen, wenn sie sie berührte. Einen Moment lang verspürte sie Bitterkeit, doch sie schüttelte sie ab, wie ein lästiges Insekt. Pan hatte diese Gefühle mitgebracht, da war sie sicher. Sie hatte immer diesen Einfluss. Eine träge Melancholie, eine Dunkelheit umhüllte Sivas Ziehmutter wie ein Schatten, den man nicht ablegen konnte.
„Pan. Willkommen. Hast du einen besonderen Grund für deinen Besuch?“ „Warum kommst du nicht mit mir nach Talru? In den heimischen Wäldern ist es so viel wärmer als hier.“
„Du kannst die Wärme doch gar nicht spüren. Da kann es dir doch vollkommen egal sein, wie kalt oder warm es hier ist. Ich mag den Silberwald. Er ist sanfter und heller als die Wälder Talrus.“
Missbilligend zog Pan die Schultern hoch. Ihre weiße Haut schimmerte im Schein Arins. Der Stern ließ die Nacht niemals in völliger Finsternis versinken und schenkte einst den Bäumen Sircalorns ihren silbernen Schein.
Siva musterte Pan. Sie sah aus wie immer. Eine Unsterbliche alterte nicht. Ihr schwarzes langes Haar lag wie ein glatter Schleier über ihren Schultern. Ein schlichtes dunkles Kleid reichte bis zum Boden.